Ausbildung

Traumberuf Lokführer

Spätestens seit dem bekannten Kindermärchen ‚Lukas der Lokomotivführer‘ gilt Lokführer vor allem für viele Jungs als Traumberuf. Im Erwachsenenalter geben jedoch viele diesen Wunsch wieder auf. Und dass, obwohl es sich hierbei um einen faszinierenden, vielseitigen und vor allem sicheren Job handelt.

Der Beruf des Triebfahrzeugführers bzw. der Triebfahrzeugführerin, wie der Lokomotivführer fachsprachlich heißt, gilt nicht ohne Grund als Traumberuf, denn er ist abwechslungsreich und spannend. Man muss sowohl mit Menschen als auch mit modernster Technik umgehen und in Sekundenschnelle richtige Entscheidungen treffen können. Kein Tag gleicht dem anderen und vor allem im Fern- und Güterverkehr kann es passieren, dass man innerhalb einer Arbeitswoche durch halb Deutschland fährt. Auf abwechslungsreichen und anspruchsvollen Strecken, bei Tag oder bei Nacht. Jede Strecke und jede
Fahrt ist anders und besonders.

Genau so vielseitig wie die Strecken sind auch die Aufgaben der Triebfahrzeugführerin bzw. des Triebfahrzeugführers. Sie erfordern ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein sowie technisches Knowhow. Schließlich müssen Lokführerinnen und Lokführer die Sicherheit für hunderte Fahrgäste
und/oder kostspielige Waren und Güter gewährleisten. Somit müssen sie stets konzentriert sein und dürfen die Schienen nie aus den Augen lassen. Nur so können sie im Störfall sofort reagieren. Darüber hinaus tragen sie trotz des zunehmenden technischen Fortschritts immer noch die Hauptverantwortung
für den Zug und sind somit auch heute noch unentbehrlich für den Eisenbahnverkehr. Um sowohl fachlich als auch technisch immer auf dem neusten Stand zu sein, müssen sie sich auch nach der Ausbildung stetig weiterbilden. Sie müssen z.B. am regelmäßigen Fortbildungsunterricht (RFU) teilnehmen, erforderliche Zusatzqualifikationen erwerben sowie vorgeschriebene Überwachungsfahrten absolvieren.

Darüber hinaus sollten Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer zuverlässig sein und Bereitschaft zu Wechselschichten sowie Wochenenddiensten mitbringen. Dafür wird er bzw. sie jedoch mit einem bunten, vielfältigen Arbeitsalltag, einem top Kollegenkreis und einem anspruchsvollen, aber zukunftssicheren Job entschädigt. Aufgrund des derzeitigen Personalmangels hat man mehr als gute Berufschancen und sehr guten Perspektiven direkt nach der Ausbildung bzw. Umschulung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden.

Weitere formelle Voraussetzungen für den Lokführerberuf sind die gesundheitliche und psychologische Eignung, ein Mindestalter von 20 Jahren, Deutschkenntnisse auf B2-Niveau und abgeschlossener Schulabschluss (mind. Sek. I).

 

Es gibt zwei Varianten der Lernmethode

Im Fernlehrgang

Mit modernsten Methoden des Fern-Lernens, bestimmt jeder Teilnehmer selbst wann, wo und in welchem Tempo er lernt.

Vor Ort

Wer lieber an einer Präsenzveranstaltung teilnimmt kann dies natürlich auch machen.

Alle Teilnehmer müssen die Anforderungen der Triebfahrzeugführerscheinverordnung erfüllen bevor eine Teilnahme möglich ist.

  • Mindestalter 20 Jahre
  • erfolgreicher Schulabschluss Sekundarstufe 1
  • Sprachniveau B1
  • psychologische und gesundheitliche Eignung

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